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Grenzwert für THC bleibt

Das Bundesverwaltungsgericht/ BVerwG  hat gestern den Grenzwert für THC von 1,0 mg/ml im Blut bestätigt. Ab diesem Grenzwert ist die Entziehung der Fahrerlaubnis, damit der Verlust des Führerscheins, rechtens.

Es bedarf auch keines Sicherheitsabschlages für Messungenauigkeiten. Damit hat sich die strenge Linie des VGH Mannheim durchgesetzt. Dieser hatte dem Kläger die Fahrerlaubnis entzogen, weil er mit 1,3 mg/ ml THC im Blut ein Fahrzeug führte. Dies hätte, man höre und staune, in Bayern noch nicht für Entzug der Fahrerlaubnis gereicht, dort ist der Führerschein erst ab 2,0 ng/ml weg.

Nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichtes genügt aber die Überschreitung des strengen Grenzwertes für die Annahme, dass der Cannabiskonsument nicht ausreichend zwischen Konsum und fahren eines KFZ trennt. Dies ist demnach nur dann der Fall, wenn „unter keinen Umständen“ eine Beeinträchtigung zu befürchten sei. Nach Nr.9.2.2 derAnlage 4 zur Fshrerlaubnisverordnung war der Entzug des Führerscheins dann zwingende Folge.

Hier der Link zur Pressemitteilung des BVerwG:
www.bverwg.de/presse/pressemitteilung/pressemitteilung.php?jahr=2014&nr=64